Die Vielfaltsgärtner

von den Fildern

Selbstversorgung - unser Ideal

Ich finde es faszinierend, wie in einem Garten der Charakter des Gärtners sichtbar zum Ausdruck kommt. Jeder kann und soll aus seinem Garten mit den natürlichen Gegebenheiten etwas eigenes machen.

Grundlagen des gärtnerischen Wissens muß man natürlich lernen. Aber alle Theorie ersetzt nicht die Praktische Erfahrung und das genaue beobachten. Früher war es üblich für die 3 jährige Lehrzeit seinen Meister zu bezahlen.

Ich denke wenn man etwas neues beginnt sollte man eine entsprechende Lehrzeit einplanen und die gesammelte Erfahrung unter dem Konto Lebenserfahrung verbuchen auch wenn das mit etwas finanziellem Einsatz verbunden ist.

Unser Garten ist gut 16 ar groß und liegt am südlichen Stadtrand von Stuttgart beim Möhringer Freibad. Darin wird eine große Vielfalt von Obst und Gemüse erzeugt und Kleintiere gehalten.

Zeitweise konnten wir noch eine kleinere Ackfläche bewirtschaften die uns ein freundlicher Bauer nutzen lies.

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Zusätzlich haben wir noch kürzlich eine Ackerfläche mit 33 ar erwerben können um weiteren interessanten Pflanzen ein Zu Hause geben zu können. 

Wir wollen uns über einen möglichst großen teil des Jahres mit möglichst vielen Produkten selbst versorgen.

Natürlich biologisch aber ohne Ideologie und ganz pragmatisch.

Wenn ich unser Bewirschaftungssystem irgendwie einordnen soll, so gleicht es am ehesten der Permakultur.

Wirtschaften in Kreisläufen, wenn möglich gebrauchtes wieder verwenden, vermeiden von Abfällen und ganz wichtig eine vielfältige Pflanzengemeinschaft (Mischkultur) und eine Fruchtfolge die neben Gemüse auch Erdbeeren, Blumen Kartoffeln und Gründüngungspflanzen beinhaltet.

Wir haben Brunnenwasser (nicht unerschöpflich), keinen Strom, 3 Folienhäuser und ein Tomatendach für gut 100 Tomatenpflanzen.

 

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